Erfahrungsbericht

Frau auf der Bühne eines Theaters

Auflehnen gegen das Sein

Je weniger man braucht, je weniger man sich wünscht, desto weniger wird man enttäuscht. Aber wer nichts und niemanden braucht, kann der nicht aufhören zu existieren? Dies ist die zentrale Frage der Inszenierung „Väter und Söhne“ am Deutschen Theater Berlin.

Elisabeth Orth und Christiane von Poelnitz in Ewald Palmetshofers "die unverheiratete". Eingeladen zum Theatertreffen 2015. Foto: Georg Soulek

Kommentar, bitte!

Modernes Theater ist kommentarbedürftig, sagt der Münchner Theaterwissenschaftler Andreas Englhart. Aber was bedeutet das? Dass erst der Kommentar die Kunst zur Kunst macht? Überlegungen am Beispiel „die unverheiratete“ beim Berliner Theatertreffen.