Frau allein im Wald

„Geh nicht durch den Wald!“

Generationen von Müttern geben ihren Töchtern diese Warnung mit auf den Weg. Aber warum eigentlich? Was das Narrativ „Frau im Wald“ mit Feminismus zu tun hat und warum das Theater hervorragend zur politischen Information taugt.

Frau auf der Bühne eines Theaters

Auflehnen gegen das Sein

Je weniger man braucht, je weniger man sich wünscht, desto weniger wird man enttäuscht. Aber wer nichts und niemanden braucht, kann der nicht aufhören zu existieren? Dies ist die zentrale Frage der Inszenierung „Väter und Söhne“ am Deutschen Theater Berlin.

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Don Carlos ja, YouTube nein

Wer sich gleichermaßen für Theater wie für digitale Themen interessiert, teilt vielleicht den Verdacht: So richtig wollen Theater und Web nicht zueinander passen. Woran könnte das liegen? – fragen sich auch die Kulturfritzen in der Blogparade #TheaterimNetz.

Elisabeth Orth und Christiane von Poelnitz in Ewald Palmetshofers "die unverheiratete". Eingeladen zum Theatertreffen 2015. Foto: Georg Soulek

Kommentar, bitte!

Modernes Theater ist kommentarbedürftig, sagt der Münchner Theaterwissenschaftler Andreas Englhart. Aber was bedeutet das? Dass erst der Kommentar die Kunst zur Kunst macht? Überlegungen am Beispiel „die unverheiratete“ beim Berliner Theatertreffen.

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Der Gorki-Effekt

Manchmal habe ich nach dem Theater so ein Gefühl. Ich bin dann ganz ruhig und im Moment versunken. Mein Herz ist weit geöffnet und ich sehe alles ein bisschen klarer. Ich habe gelacht, vielleicht ein bisschen geweint und gewiss etwas dazugelernt. Ich nenne das den Gorki-Effekt.

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Die Vorführung kann nicht beginnen…

„Der Staat“, eine Textgestaltung des bulgarischen Autors Alexander Manuiloff wurde beim 52. Berliner Theatertreffen im Rahmen des Stückemarkts gezeigt und kommt ohne Regie und Schauspiel aus. Eine Theaterrevolution im Kleinen.

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Was habe ich da bekommen?

Politischer denn je sei das Theatertreffen in diesem Jahr, sagt man. Angesichts der jüngsten Geschehnisse vor Lampedusa lag es quasi auf der Hand, es mit Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ zu eröffnen. Doch, so scheint es, das Thema ist größer, als der Theaterabend selbst.

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Irgendwas mit Flüchtlingen

Lampedusa heißt das neue Stück des politischen Dramatikers Anders Lustgarten. Auf meiner Reise durch England habe ich es im Londoner Soho Theatre sehen können. Kurze Zeit später sank erneut ein Schiff im Mittelmeer, 700 Menschen sind vermutlich tot. Bloß eine Schlagzeile?