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Warum liegt hier eigentlich Schutt?

Katerstimmung hängt bleischwer in der Luft und die Bühne ist ein Zeugnis der Verwüstung. Es muss schlecht stehen um Europa. „Ein Europäisches Abendmahl“ bei den Autorentheatertagen in Berlin.

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Schöne Sch…

Wenn ich dann in der Vorstellung sitze und die ganze Zeit nur „What the fuck?!“ denken kann, weiß ich: Jop, Grenze der intellektuellen Reflexionsfähigkeit erreicht. Vom Versuch, über zeitgenössisches Theater zu schreiben.

Stückemarkt | Theatertreffen 2017
Swoosh Lieu
„Who cares?! – eine vielstimmige Personalversammlung der Sorgetragenden“ 
(Deutschland)

Kümmert euch!

Error. Ich kann meine Arbeit nicht verweigern: „Who Cares?!“, eine Performance des Künstlerinnen-Kollektivs Swoosh Lieu, behandelt aus feministischer Perspektive die Situation von Care-Arbeiterinnen.

Die Borderline Prozession
Ein Loop um das, was uns trennt
von Kay Voges, Dirk Baumann und Alexander Kerlin
Regie Kay Voges
Schauspiel Dortmund
Uraufführung 15. April 2016
www.theaterdo.de
v.l.n.r.: Andreas Beck, Paulina Alpen, Ekkehard Freye

Eine Frage des Blickwinkels

„Die Borderline Prozession“ vom Schauspiel Dortmund ist ein betörender Mash-up aus Bild, Text, Ton und Spiel, der permanent den Blick des Zuschauers unterwandert und einlädt, das Konzept von Wirklichkeit zu überdenken.

Frau allein im Wald

„Geh nicht durch den Wald!“

Generationen von Müttern geben ihren Töchtern diese Warnung mit auf den Weg. Aber warum eigentlich? Was das Narrativ „Frau im Wald“ mit Feminismus zu tun hat und warum das Theater hervorragend zur politischen Information taugt.

Frau auf der Bühne eines Theaters

Auflehnen gegen das Sein

Je weniger man braucht, je weniger man sich wünscht, desto weniger wird man enttäuscht. Aber wer nichts und niemanden braucht, kann der nicht aufhören zu existieren? Dies ist die zentrale Frage der Inszenierung „Väter und Söhne“ am Deutschen Theater Berlin.

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Don Carlos ja, YouTube nein

Wer sich gleichermaßen für Theater wie für digitale Themen interessiert, teilt vielleicht den Verdacht: So richtig wollen Theater und Web nicht zueinander passen. Woran könnte das liegen? – fragen sich auch die Kulturfritzen in der Blogparade #TheaterimNetz.

Elisabeth Orth und Christiane von Poelnitz in Ewald Palmetshofers "die unverheiratete". Eingeladen zum Theatertreffen 2015. Foto: Georg Soulek

Kommentar, bitte!

Modernes Theater ist kommentarbedürftig, sagt der Münchner Theaterwissenschaftler Andreas Englhart. Aber was bedeutet das? Dass erst der Kommentar die Kunst zur Kunst macht? Überlegungen am Beispiel „die unverheiratete“ beim Berliner Theatertreffen.