Väter und Söhne
von Brian Friel nach dem Roman von Iwan Turgenjew
Regie Daniela Löffner
Deutsches Theater, Berlin
Premiere am 12. Dezember 2015
www.deutschestheater.de

Regie Daniela Löffner 
Bühne Regina Lorenz-Schweer 
Kostüme Katja Strohschneider 
Musikalische Einstudierung Katharina Debus, Ingo Schröder 
Dramaturgie David Heiligers
Mit:
Marcel Kohler | Arkadij Nikolajitsch Kirsanow; Student
Alexander Khuon | Jewgenij Wasiljew Bazarow; Student
Helmut Mooshammer | Nikolaj Petrowitsch Kirsanow; Arkadijs Vater, Gutsbesitzer
Oliver Stokowski | Pawel Petrowitsch Kirsanow; Arkadijs Onkel, pensionierter Offizier
Bernd Stempel | Wasilij Iwanowitsch Bazarow; Jewgenijs Vater, pensionierter Militärarzt
Katrin Klein | Arina Wlasjewna Bazarow; Jewgenijs Mutter
Lisa Hrdina | Fenitschka Fedosja Nikolajewna; Nikolajs Geliebte
Franziska Machens | Anna Sergejewna Odinzowa; verwitwete Gutsbesitzerin
Kathleen Morgeneyer | Katerina Sergejewna; Annas Schwester
Elke Petri | Fürstin Olga; Annas Tante
Hanna Hilsdorf | Dunjascha; Dienstmädchen bei den Kirsanows
Markwart Müller-Elmau | Prokofjitsch; Kammerdiener bei den Kirsanows
Benjamin Radjaipour | Pjotr; Diener bei den Kirsanows / Fedka; Aushilfsdiener bei den Bazarows

Auflehnen gegen das Sein

Je weniger man braucht, je weniger man sich wünscht, desto weniger wird man enttäuscht oder verletzt. Aber wer nichts und niemanden braucht — kann der nicht genauso gut aufhören zu existieren? Dies ist die zentrale Frage, die in der Inszenierung „Väter und Söhne“ am Deutschen Theater Berlin verhandelt wird.

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Don Carlos ja, YouTube nein

Wer sich gleichermaßen für Theater wie für digitale Themen interessiert, teilt vielleicht den Verdacht: So richtig wollen Theater und Web nicht zueinander passen. Woran könnte das liegen? – fragen sich auch die Kulturfritzen in der Blogparade #TheaterimNetz.

Elisabeth Orth und Christiane von Poelnitz in Ewald Palmetshofers "die unverheiratete". Eingeladen zum Theatertreffen 2015. Foto: Georg Soulek

Kommentar, bitte!

Modernes Theater ist kommentarbedürftig, sagt der Münchner Theaterwissenschaftler Andreas Englhart. Aber was bedeutet das? Dass erst der Kommentar die Kunst zur Kunst macht? Überlegungen am Beispiel „die unverheiratete“ beim Berliner Theatertreffen.

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Der Gorki-Effekt

Manchmal habe ich nach dem Theater so ein Gefühl. Ich bin dann ganz ruhig und im Moment versunken. Mein Herz ist weit geöffnet und ich sehe alles ein bisschen klarer. Ich habe gelacht, vielleicht ein bisschen geweint und gewiss etwas dazugelernt. Ich nenne das den Gorki-Effekt.

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Die Vorführung kann nicht beginnen…

„Der Staat“, eine Textgestaltung des bulgarischen Autors Alexander Manuiloff wurde beim 52. Berliner Theatertreffen im Rahmen des Stückemarkts gezeigt und kommt ohne Regie und Schauspiel aus. Eine Theaterrevolution im Kleinen.

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Was habe ich da bekommen?

Politischer denn je sei das Theatertreffen in diesem Jahr, sagt man. Angesichts der jüngsten Geschehnisse vor Lampedusa lag es quasi auf der Hand, es mit Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ zu eröffnen. Doch, so scheint es, das Thema ist größer, als der Theaterabend selbst.

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Irgendwas mit Flüchtlingen

Lampedusa heißt das neue Stück des politischen Dramatikers Anders Lustgarten. Auf meiner Reise durch England habe ich es im Londoner Soho Theatre sehen können. Kurze Zeit später sank erneut ein Schiff im Mittelmeer, 700 Menschen sind vermutlich tot. Bloß eine Schlagzeile?

Bleiben die Ränge leer, ist es besonders schwierig, Subventionen zu legitimieren (Foto: Laura Lucas)

Dienstleistungshure Theaterkritik?

Im zweiten Teil des Interviews mit dem Kulturjournalisten Dirk Pilz geht es um die Rolle, die Theaterkritik heute spielt, die Legitimationsfrage und darum, wie die Theater auf die Digitalisierung reagieren könnten. Werden Blogartikel und Tweets bald wichtiger sein als die Kritik?